Thema: TheaterZeit
26. Januar 12 | Autor: listening | 0 Kommentare | Kommentieren
Ich habe heute im Schauspielunterricht zum ersten mal mit meinem spielpartner improvisieren können. wir führen am ende des semesters dramatisierungen auf. heißt, wir haben monatelang szenen aus romane ausgesucht und spielen diese dann in zweiergruppen. ER und ich verstehen uns auch so gut und als wir dann endlich wussten, dass wir zusammen spielen würden, haben wir uns herzlichst gefreut. die aufgabe war: spielt euer erstes treffen. eure erste begegnung. wir mussten uns gedanken machen aber konnten nicht alles durchplanen, da wir die rollen noch nicht gut genug kennen. es war...BOMBASTISCH. wir spielen ein paar und unser erstes treffen war krass. am anfang konnte ich noch klar überlegen, weil meine rolle es von mir verlangt und die figur ein organisationstalent ist, jmd. der immer weiß, was er tun muss und wie er es tun muss. aber als ER mich dann angesprochen hat, war ich so sehr in DIESEM moment dabei, dass sich alles verdreht hat: ich bin knallrot geworden, konnte nicht klar überlegen, habe gestottert wie ne irre. ich habe in DIESEM moment so viele gefühle für IHN empfunden, habe mich in DIESEM moment, auf der bühne, in ihn verliebt. so was ist verdammt anstrengend, weil danach die magie nachlässt, das spiel vorbei ist und die gefühle verschwinden. unsere dozentin hat geweint, weil es schön und echt war und das gibt einem dann doch das gefühl, dass man es richtig macht. ich weiß zwar nicht wie, aber es geht einfach.
dieser eine moment, in dem ich wahrhaftig verliebt war, bleibt die schönste erinnerung der woche, weil es für den augenblick von herzen kam, aber eigentlich doch nur ein spiel gewesen ist. das ist die kunst daran: es ist fake aber man lügt in dem moment nicht.
warum will ich also gehen? warum will ich das alles verlassen? na, weil ich vielleicht diesen moment WIRKLICH erleben will und nicht nur auf der bühne. denn es ist trotzdem "nur" gespielt.
dieser eine moment, in dem ich wahrhaftig verliebt war, bleibt die schönste erinnerung der woche, weil es für den augenblick von herzen kam, aber eigentlich doch nur ein spiel gewesen ist. das ist die kunst daran: es ist fake aber man lügt in dem moment nicht.
warum will ich also gehen? warum will ich das alles verlassen? na, weil ich vielleicht diesen moment WIRKLICH erleben will und nicht nur auf der bühne. denn es ist trotzdem "nur" gespielt.
Thema: Alltag
20. Januar 12 | Autor: listening | 0 Kommentare | Kommentieren
So. als stolzer neuling, hier, in der bloggerwelt, fange ich wohl mit einer kleinen anekdote an, die mir heute morgen wie aus einem sinnlosen nebelschwaden, entgegen gekommen ist (nur um mal zu betonen, wie verdammt unerwartet das kam!).
das lässt sich etwa so formulieren:
Heute Morgen in Deutschland. Ich gehe zur Bank, am Schalter begrüßt mich eine junge Frau. Ich möchte einen Scheck aus Frankreich einlösen lassen. Eine Kollegin taucht auf, die Frau am Schalter fragt beim ausfüllen ihre Kollegin:" Was für ne Währungseinheit hat Frankreich?" FAIL!
Ich begrüße euch ganz herzlich auf meinem blog!
ps: ich schreibe liebend gerne klein, also nicht wundern.
und ps die zweite: es könnte vorkommen, dass hier und da ein paar fehlerchen auftauchen, da ich muttersprachl. französisch bin und trotz der liebe zur deutschen sprache und der langen laaaaaaaaaangen zeit hier doch ab und an schwierigkeiten habe. so!
das lässt sich etwa so formulieren:
Heute Morgen in Deutschland. Ich gehe zur Bank, am Schalter begrüßt mich eine junge Frau. Ich möchte einen Scheck aus Frankreich einlösen lassen. Eine Kollegin taucht auf, die Frau am Schalter fragt beim ausfüllen ihre Kollegin:" Was für ne Währungseinheit hat Frankreich?" FAIL!
Ich begrüße euch ganz herzlich auf meinem blog!
ps: ich schreibe liebend gerne klein, also nicht wundern.
und ps die zweite: es könnte vorkommen, dass hier und da ein paar fehlerchen auftauchen, da ich muttersprachl. französisch bin und trotz der liebe zur deutschen sprache und der langen laaaaaaaaaangen zeit hier doch ab und an schwierigkeiten habe. so!